Wir waren dabei: wissenschaftliche Georgien-Expedition, Abenteuer inklusive


 Schon seit mehreren Jahren setzen wir bei der Nordmannstanne auf Saatgut aus Georgien, das unter wissenschaftlichen Bedingungen gesammelt und genetisch geprüft ist. Es wird außerdem in Anbauversuchen, die wissenschaftlichen Kriterien genügen - zum Beispiel hinsichtlich der Anzahl der Versuchspflanzen und -jahre - auf hiesigen Flächen erprobt.

Wir haben es daher als Basis für unsere Weihnachtsbaum-
jungpflanzenproduktion gewählt. Trotz intensiver, fast 20jähriger Beschäftigung mit diesem Thema hatten wir noch nie Gelegenheit, uns mit eigenen Augen und vor Ort über die Herkunftsgebiete und die Saatguternte in Georgien zu informieren.


Als sich daher im September 2000 die Möglichkeit bot, mit Karl-Heinz Moser von der Firma Geigle und Professor Jürgen Matschke vom Gartenbauzentrum Münster-Wolbeck dorthin zu reisen, war die Teilnahme keine Frage. Die zehntägige Exkursion per Kleinbus in die Anbaugebiete um Ambrolauri, Bordjomi, Beshumi und Bakuriani im Großen und Kleinen Kaukasus war menschlich wie fachlich eine Bereicherung und eine Erfahrung für´s Leben. Wir waren in kleinen, einfachen Gasthöfen, im WWF-Camp und privat in Familien untergebracht. Die spartanischen Unterkünfte und die einfache Verpflegung wurden mehr als wettgemacht durch die große Gastfreundschaft und die Herzlichkeit der Menschen dort. Zahlreiche abenteuerliche Situationen und die Armut im Land machten allen Teilnehmern deutlich, wie gut es uns in Westeuropa geht. Da die Reise zur Ernteerkundigung und -organisation diente, konnten wir live miterleben, was alles gemacht wird, um die Qualität und die Herkunftssicherheit des Saatguts zu gewährleisten. Es war für alle beeindruckend - und überzeugend -, welche Anstrengungen die georgischen Partner unternehmen, um trotz der widrigen politischen und wirtschaftlichen Bedingungen qualitativ hochwertiges Saatgut ernten zu können. Unser Vertrauen in die saubere, wissenschaftlich fundierte Arbeitsweise bei der Ernte - unter anderem durch eng eingegrenzte und genau definierte Gebiete, Beachtung der Höhenlagen und des Gesundheitszustandes der Bäume - und damit in das Saatgut wurde durch diese Expedition bestätigt.


Haben wir Ihr Interesse und Lust auf einen Besuch bei uns geweckt?
Dann nehmen Sie Kontakt mit uns auf!

Sie sind herzlich willkommen!


©HenningPein,2000
 
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